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Unter Druck entstehen Diamanten. Und die besten Spätburgunder.

Unter Druck entstehen Diamanten. Und die besten Spätburgunder. 

Ein Spätburgunder aus dem Hause J.B. Becker ist ein besonderes Erlebnis. Das magische Wechselspiel von feingliedriger Komplexität und großer Klarheit ist das Ergebnis einer eigenen Weinphilosophie, die keinen Moden folgt und konsequent eingeschlagene Wege beschreitet. Es ist das Zusammenwirken vieler einzelner Maßnahmen, die den besonderen Charakter der Weine prägen. Dabei spielt die Art der Weinbereitung eine wesentliche Rolle. 

Das volle Aroma

Als eines der wenigen Weingüter in Deutschland setzt J.B. Becker bei der Rotweinherstellung seit Jahrzehnten auf das Drucktankverfahren. Die Gärung unter Druck unterscheidet sich deutlich von der klassischen Maischegärung. Das bei der Gärung entstehende CO2 kann im Drucktank, ebenso wie der entstehende Alkohol, nicht entweichen. Dadurch erhöht sich der Druck im Inneren des Tanks allmählich. Bei 3,5 Bar wird der Tank händisch druckentlastet. Durch die plötzliche Druckreduktion kommt es zu einer Volumenzunahme, bis die Zellwände der gärenden Traubenhäute reißen. Infolge dessen werden Aromen und Farbstoffe extrahiert, die mit gängigen Gärmethoden nicht freigesetzt werden können. Was nach einem robusten Eingriff anmutet, ist tatsächlich das umfassendste und zugleich schonendste Verfahren, den Farb- und Aromenreichtum der Trauben auszuschöpfen. Die Farbstoffe der Trauben sitzen zu 95 Prozent in den Häuten. Sie werden während der Druckentlastung durch Alkohol und CO2 extrahiert und ergeben die typisch dunkle Farbe der Beckerschen Spätburgunder. 

Die gebotene Zurückhaltung 

Am Ende dieser speziellen Gärmethode stehen die rohen, ungeschliffenen Diamanten. Beim "Feinschliff" kommt es darauf an, die Brillanz herauszuarbeiten, ohne an die Substanz zu gehen. Wer den wahren Charakter der Rebsorte und des Terroirs finden und ausdrücken will, muss sich zurückhalten: so wenige Eingriffe, wie nötig, und wenn, dann so schonend, wie möglich. Das bedeutet bei J.B. Becker den Verzicht auf mechanische Verfahren wie Pumpen sowie das Mitwirken des größten Kellermeisters namens Zeit. Die Kellereianlagen bzw. die Schritte der Weinbereitung folgen dem Gravitationsprinzip: Nach der Gärung wird die Maische schonend gepresst und der junge Wein wird allein durch die natürliche Schwerkraft in den Keller befördert. Dort reift der Spätburgunder zwei Jahre im großen Holzfass, wo er seinen biologischen Säureabbau absolviert. Das Ergebnis dieses aufwändigen, qualitätsorientierten Verfahrens ist eine extreme Beständigkeit und Lagerfähigkeit der Weine, es muss kaum Schwefel dazu gegeben werden.

Nach der Abfüllung in Flaschen – ohne Filtration, denn Zeit ist der beste Filter – können die Spätburgunder von J.B. Becker viele Jahre und Jahrzehnte reifen. Um die Qualität der Weine nicht zu beeinträchtigen, werden seit einigen Jahren ausschließlich Glasverschluss verwendet. Ein stilvoller Verschluss, der für den beständigen Charakter der Weine von J.B. Becker bürgt.

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